Qualifizierung der ZukunftQualifizierung der Zukunft
May 3, 2016 Blog Keine Kommentare

Die Qualifizierung der Zukunft ist kompetenzbasiert

Vorbei die Zeiten des „One-fits-all“

„Traditionelle“ Qualifizierungsmaßnahmen adressieren häufig ein akutes „Betriebsproblem“. Dass hinter Indikatoren wie „zu hohen Kosten“ oder „mangelnder Qualität“ nur zu oft Versäumnisse der Personalentwicklung steckten, wurde bisweilen außer Acht gelassen. Die gerne ausgelobten „one-fits-all“-Qualifizierungen führten dabei je nach Wissenstand zu Über- oder Unterforderung der Teilnehmer. Geringe Zufriedenheit mit den Maßnahmen und ein überschaubarer Nutzen für Individuum und Unternehmen waren die Folge. Wenn es gut ging, konnte ein messbarer Erfolg zur Lösung gerade mal des akuten „Problems“ nachgewiesen werden, wenn es gut ging. Nachhaltig war das nicht. In Zeiten, wo noch nicht jede Minute auf der Goldwaage lag, konnten sich Unternehmen diese Art von Qualifizierung noch leisten.

Intelligente und individuelle Formate sind gefragt

Heute sieht das ganz anders aus. Insbesondere erfahrene Mitarbeiter und solche, die in Fach- und Führungspositionen zeitlich stark beansprucht sind, haben nur selten Raum an Qualifizierungen teilzunehmen. Gleichzeitig treffen wir auf immer mehr Menschen, die als Berufs- und Quereinsteiger mit unterschiedlichsten Profilen und Erfahrungen auf Unternehmen treffen und deren individueller Bedarf mit standardisierte Programmen einfach nicht mehr gedeckt wird. Für beide Zielgruppen gilt dabei: Der Bedarf seine Kompetenzen in immer volatilerem Umfeld regelmäßig anzupassen steigt kontinuierlich und geht deutlich über die Lösung singulärer „Betriebsprobleme“ hinaus.
Die Lösung lautet: Zeitgemäße Qualifizierungsformate anzubieten, die ein hohes Maß an Individualisierung zulassen und im Idealfall direkt vor Ort am Arbeitsplatz und on-demand bereitstehen.

Kompetenzen definieren Qualifizierungsinhalte

Qualifizierungskonzepte der Zukunft sollten deshalb Nuggets und Module aufweisen, die gezielt den Auf- und Ausbau von Kompetenzen fördern, statt eine spezifische Fragestellung zu adressieren. Wird hier darauf geachtet für jede Kompetenz eine Qualifizierungseinheit anzubieten, ob es sich nun um das Wollen, Wissen/Fähigkeiten und das Können in Fach-, Sozial-, Persönlichen oder Methoden-Kompetenzen handelt, rückt der Einzelne und sein individueller Bedarf in den Mittelpunkt von Qualifizierung.

Dann kann eine Kompetenzüberprüfung zeigen, wo genau persönliche Entwicklungsbedarfe bestehen und diese werden im Anschluss situativ und individuell gedeckt. Jeder nimmt nur an der Qualifizierung teil, für die ein persönlicher Bedarf besteht. Das ist effizient, effektiv und nachhaltig. Und es macht Sinn.

Link zur Begriffsdefinition „Kompetenzbasierte Personalentwicklung

Linz zu einem Anwendungsbeispiel der Firma Trumpf.

Written by Autor der TCJG